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Privus closes funding round led by Silicon Valley and New York-based Rubicon Venture Capital and by a highly regarded Toronto based investment firm

ZUG, Switzerland, 10-Oct-2018 — /EPR FINANCIAL NEWS/ — Privus announced today that it has closed a funding round led by Silicon Valley and New York-based Rubicon Venture Capital and by a highly regarded, Toronto based investment firm with a successful track record in business building and technology investment. The $635,000 raised also includes funding from existing investors and management and will be used to extend Privus’s enterprise software portfolio and commercial footprint, as well as to meet growing demand for its SecurLine Cloud and TurnKey solutions, in line with the company’s government and corporate focus.

SecurLine, Privus’s flagship solution, employs open-source, state-of-the-art, peer-to-peer encryption to ensure the security, privacy and quality of communications between users. SecurLine is offered on an annual, prepaid basis for unlimited use as a cloud-based application, and as a tailored, on-premise solution, allowing clients to manage their own private network. SecurLine is available for download directly from the App Store or Google Play.

“We are focused on privacy first and foremost and have developed the company and its products on that basis. That investors of the calibre of Rubicon have joined Privus is a testament to the quality of our products and to our long-term vision,” stated Henrique Corrêa da Silva, Founder and CEO of Privus. Luis Lavradio, Founder and CFO added, “I am delighted with the success of this round and that we have been able to add two new investors that complement and strengthen an already exceptional shareholder base. They will both actively reinforce our ability to open new markets and grow our business.”

Andrew Romans, General Partner of Rubicon Venture Capital said, “I was introduced to Privus by an old friend as a blockchain-based start-up, with strong existing technology that is hard to replicate and is already generating meaningful enterprise revenue that we see growing very quickly. At Rubicon we share Privus’s vision that communications should be private and free from interference or geofencing, a vision that also makes great business sense. We use SecurLine on a daily basis to ensure our business and personal calls are kept private, and look forward to the roll out of the Privum network, which will allow anyone to access the Internet privately and securely, regardless of where they happen to be. On the treasure map of blockchain and cyber-security start-ups we place a large X on Privus.”

The long-term orientation of the Canadian principal investment firm, as well as its extensive global business network, will underpin Privus’s ability to focus on building a world-class enterprise platform with privacy and digital security at its core, and consolidate its position as a global reference in privacy and digital security.

SOURCE: EuropaWire

Mike Baur: Die Veränderungen im Schweizer Bankwesen veranlassen viele Fachleute der Branche dazu, den traditionellen Karriereweg zu verlassen

ZURICH, Feb-19-2017 — /EPR FINANCIAL NEWS/ — Mike Baur machte sich im Schweizer Bankensektor einen Namen, als er 2008 ein wichtiger Akteur bei der Privatbank Clariden Leu wurde. Er fand sich in seiner Position gut zurecht und beriet schon mit Anfang zwanzig die wohlhabendsten Einwohner der Schweiz in finanziellen Angelegenheiten.

Das Bürogebäude, in dem Baur arbeitete, war auch sehr beeindruckend. Solch ein ehrwürdiges Gebäude konnte sich natürlich nur in der sehr eleganten Bahnhofstrasse befinden. Baur bezeichnete das Gebäude als „ein Juwel“, aber die guten Zeiten, die er dort verbrachte, fanden ein Ende, als die Finanzkrise ausbrach, und die Geschäftslage wurde sehr unruhig.

In diesen schwierigen Jahren entschloss sich die Muttergesellschaft von Clariden Leu dazu, die Türen der 250 Jahre alten Einrichtung zu schließen. Daraufhin wurde Clariden Leu ein Teil ihrer Muttergesellschaft, der Credit Suisse Group AG. Das wunderschöne Bürogebäude, in dem Baur einst arbeitete, ist mittlerweile verkauft worden.

Baur hörte im Jahr 2014 bei Clariden Leu auf, um anderen Projekten nachzugehen. Bei diesen Projekten handelte es sich um Technologie-Startups. Während Clariden Leu also kurz vor dem Ende stand, hatte Baur sich bereits Größerem verschrieben.

Baurs Karriere im Bankensektor nahm zunächst einen sehr positiven Anfang. Im Alter von 16 Jahren begann er seine Karriere als Lehrling bei der UBS Group AG. In einem Treffen mit dem Personalmanager der Firma erhielt er ein Diagramm, auf dem aufgezeichnet war, wie seine gesamte Karriere bis zu seinem Ruhestand aussehen würde. Baur folgte diesem Plan und erhielt eine Beförderung nach der anderen, bis er Teil einer Gruppe wurde, die auf der Suche nach innovativen Methoden für die Anwerbung sehr wohlhabender Investoren war. Seine Strategien funktionierten und UBS begann, in einem rekordverdächtigen Tempo zu expandieren. Das hielt an, bis die Wirtschaft schließlich von der Finanzkrise getroffen wurde.

Nachdem die Regierung UBS im Jahr 2008 gerettet hatte, fing die Bank an, sich zu verkleinern. Auch die Credit Suisse musste ihre Expansionsbemühungen zurückfahren und sich darauf konzentrieren, die Bank im Geschäft zu halten. Zu diesem Zeitpunkt verließ Baur UBS, um bei Clariden Leu zu arbeiten.

Baur blieb nur sechs Jahre bei Clariden Leu. Er war soweit, seinen eigenen unternehmerischen Ideen nachzugehen und sein großes Talent in Startup-Unternehmen zu investieren. Diese Entscheidung bedeutete, dass er ein üppiges Gehalt hinter sich ließ, aber er erfuhr später, dass die Leute, die sich auf sein Accelerator Programm bewarben, auch ehemalige Bankkaufleute waren. Für Baur ist der Grund dafür sehr klar. Aufgrund der verstärkten Regulierungen, mit denen Banker im gegenwärtigen finanziellen Klima zu kämpfen haben, ist das Bankwesen mittlerweile eine weniger attraktive Karrierewahl als in der Vergangenheit.

Derzeit versinkt das Bankwesen in gesetzlichen Vorschriften und viele Rechtsskandale sind ans Licht gekommen. Dazu kommt, dass die Zinsen stark gesunken sind und Banken nicht mehr die enormen Gewinne einfahren, die sie in der Vergangenheit erwirtschaften konnten. Die Finanzbranche war in hohem Maße für die bequeme Position verantwortlich, die die Schweiz in der Welt innehat, aber die aktuelle Stimmungslage hat dazu geführt, dass sie sich in einem anderen Licht betrachten. Präsident Johann Schneider-Ammann hat vor Kurzem eingeräumt, dass es für die Schweiz an der Zeit sei, weniger risikoavers zu sein und mehr unternehmerischen Esprit zu entwickeln.

Derzeit hat es nicht den Anschein, dass das Bankwesen sich in diese Richtung bewegt, da die Branche 2015 weniger als fünf Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der Schweiz beigetragen hat. Das Beschäftigungswachstum in der Branche sank auch unter das Niveau des Beschäftigungswachstums in der Bau- und Immobilienbranche.

Mike Baur erkannte die Gelegenheit und machte sich die Talente, die der Bankenbrache abhanden gehen, zunutze. Er entwickelte eine Methode, um diesen Leuten zu helfen, ihre Karrieremöglichkeiten abseits des Bankensektors zu realisieren.

Es scheint, dass Baur und seine Kunden viel gemeinsam haben. Er war Teil einer traditionellen Branche, aber er hatte nicht immer das Gefühl, dass seine Ideen sehr traditionell waren. Es fiel ihm nicht schwer, seinen Job bei UBS hinter sich zu lassen, weil er dort seine kreative unternehmerische Seite nicht fördern konnte.

Das Unternehmen, das er gegründet hat, nennt sich „Swiss Startup Factory“. Er hat sein Unternehmen eine „Fabrik“ genannt, weil er die Absicht hat, Menschen dabei zu helfen, aus ihren Ideen erfolgreiche Unternehmen aufzubauen. Er betrachtet seine Aufgabe als eine Art Hersteller, der neue Unternehmen für den Markt „herstellt“.

Der andere Grund, der „Herstellung“ zu einem guten Wort für Baurs Unternehmen macht, ist seine Überzeugung, dass die jungen Leute, die mit ihm arbeiten, hart arbeiten müssen. Er hat in seinen Jahren als Banker viele wohlhabende Menschen kennengelernt und er glaubt, dass sie dazu neigen, nicht hart genug zu arbeiten, um Erfolg zu haben.

In dieser Branche gibt es andere Gründerzentren, aber Baur besteht darauf, dass sein Unternehmen anders ist. Der Hauptunterschied liegt darin, dass er und die anderen Gründer der Swiss Startup Factory ihr eigenes Geld in das Unternehmen investiert haben, sie wollen also wirklich erfolgreich sein. Sein Unternehmen ist zudem unabhängig und das macht einen riesigen Unterschied, weil sie so nicht durch die Agenda einer bestimmten Person eingegrenzt werden. Jeder einzelne ist wichtig.

Baur hat verlauten lassen, was seiner Meinung nach die Stärken sowie die Schwächen seines Unternehmens sind. Die Stärke der Swiss Startup Factory ist die Tatsache, dass es ein hochinnovatives Unternehmen ist. Seine Schwäche ist, dass sie Schwierigkeiten bei der Umsetzung ihrer Strategien haben. Er glaubt auch, dass sie daran arbeiten müssen, den Investoren die Chancen und Möglichkeiten auf professionellere Art und Weise zu präsentieren, damit diese Investoren mit mehr Begeisterung mit seinem Unternehmen zusammenarbeiten.

Unter dem Strich kann man sagen, dass Mike Baur sein Unternehmen mit Leidenschaft führt und hart daran arbeitet, seine Ziele zu verwirklichen. Er glaubt, dass dies die zwei Faktoren sind, die in jeder Branche zum Erfolg führen. Es schadet natürlich nicht, dass er das liebt, was er tut.

Mike Baur glaubt, dass man Menschen beibringen kann, was ein Unternehmer ist, aber dass man ihnen nicht die Mentalität beibringen kann, die man als Unternehmer braucht. Laut Baur wird man entweder mit der unternehmerischen Mentalität geboren oder eben nicht.

In Zukunft möchte Baur, dass sein Unternehmen der Schweiz etwas zurückgibt. Er und seine Partner leisten schon ihren Beitrag, aber er sieht in diesem Bereich noch Verbesserungspotenzial und wird weiter daran arbeiten, einen positiven Einfluss auf das Ökosystem der Schweizer Geschäftswelt zu haben.

‘SOURCE: EuropaWire